Donnerstag 17. August 2017
Eltern brauchen gemeinsame Zeiten als Paar(© shutterstock)
Paar bleiben

Eltern werden, Partner bleiben

 

Wenn ein Paar Nachwuchs bekommt, verändert sich auch die Partnerschaft. Neue Wege des Miteinanders sind gefragt und eröffnen neue Chancen. Wichtig ist, dass sich auch Väter rechtzeitig über ihre Möglichkeiten informieren, ihr Baby zu betreuen.


Nach wie vor verändert sich das Leben der Frau tiefgreifender als das des Mannes. Fast immer gibt sie zumindest vorübergehend Job und regelmäßiges Einkommen auf, um sich um Baby und Haushalt zu kümmern. Unter gleichberechtigten Partnern ist es wichtig, die Aufteilung von Erwerbstätigkeit und Arbeit daheim so früh wie möglich zu besprechen.


Väter entlasten Mütter


Engagiert sich der Vater bei der Kinderbetreuung und im Haushalt, so wird die Beziehung zum Kind und zur Partnerin, die dadurch entlastet wird, gestärkt. Um sich gut zu entwickeln, brauchen Kinder Kontakt und körperliche Nähe, Erfahrungen der Geborgenheit und Verlässlichkeit sowie eine sichere Bindung. Auch Männer verfügen über die Voraussetzung, zum (Klein)Kind eine tragfähige Beziehung aufzubauen und es in seiner Entwicklung zu unterstützen. Deshalb ist es sehr zu begrüßen, wenn sich Väter aktiv in diesen Prozess einbringen.


Verlässliche Bezugspersonen


Teilen sich Eltern die gemeinsamen Pflichten und die Verantwortung ihrem Kind gegenüber, bekommt nicht nur das Kind mehr Sicherheit. Auch das partnerschaftliche Miteinander wird gestärkt. Für Väter bedeutet es, dass sie leichter eine intensive Bindung zu ihrem Kind entwickeln können und mit der Freude und dem Geborgensein des Kindes für ihren Einsatz belohnt werden. In der Schwangeren-Beratung von aktion leben erhalten Väter Informationen über ihre Möglichkeiten, in Karenz zu gehen.


Bedürfnisse kommen zu kurz


Zweisamkeit, Kommunikation und Sexualität kommen in der ersten Zeit nach der Geburt oft zu kurz. Geduld und Verständnis füreinander sind gefragt wie nie zuvor! Manchmal verhindern Vorwürfe die ersehnte Nähe. Rückzug aus Erschöpfung ist ebenfalls ein typisches Verhalten für diese erste Zeit.

 

Es ist wichtig, dass das Paar auch in dieser sehr anstrengenden Zeit miteinander in Kontakt bleibt und sich um eine gute Gesprächsbasis bemüht. Das Wissen, dass es anderen Paaren auch so geht, kann ebenfalls zu einer gelassenen Sicht auf diese Lebensphase beitragen. Und: Hilfe holen, wenn alles zuviel wird! Verwandte und Freunde helfen meist gerne.

 

Professionelle Unterstützung bei größeren Problemen vermitteln gerne auch die Beraterinnen von aktion leben oder finden Sie unter www.familienberatung.gv.at.

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