Dienstag 17. Oktober 2017
Egon Vizauer
Beziehung zum Kind

Vorgeburtliche Beziehungsförderung

 

Bereits im Mutterleib tritt das Baby in die Zweierbeziehung seiner Eltern ein. Es nimmt seine Eltern und ihr Verhältnis zueinander auf körperliche und seelische Weise wahr.

Die Verbindung zur Mutter ist ganz unmittelbar. Die Mutter nährt das Kind in sich und teilt bewusst und unbewusst all ihre Gefühle und Erfahrungen mit ihm. Auch seinen Vater spürt das Baby. Wenn sich der Vater seinem Kind bereits in der Schwangerschaft widmet, mit ihm redet, so sind die beiden nach der Geburt schon miteinander vertraut.


Vorgeburtliche Beziehungsförderung

 

Zur Vorbereitung auf Elternschaft, aber auch zum Verarbeiten vorangegangener belastender Ereignisse wie eine Fehlgeburt eignet sich die vorgeburtliche Beziehungsförderung (in Deutschland Bindungsanalyse).


Nicht jede schwangere Frau kann ihr Baby so willkommen zu heißen, wie sie es möchte. Gründe dafür können Schwierigkeiten in der Beziehung zum Partner oder den Eltern sein, Ängste wegen vorangeganger Fehlgeburten, Verlust von geliebten Angehörigen oder auch eigene traumatische Schwangerschafts- oder Geburtserfahrungen. Hier kann die Methode der vorgeburtlichen Beziehungsförderung (= Bindungsanalyse) helfen.

 

Was ist Bindungsanalyse?


Die beiden ungarischen Psychoanalytiker György Hidas und Jenö Raffai entwickelten die Bindungsanalyse als Prävention vor schlechten psychischen Entwicklungen der Kinder. In Österreich ist sie auch unter dem Namen „vorgeburtliche Beziehungsförderung“ bekannt, um Verwechslungen mit der Berufsgruppe der Psychoanalytiker zu vermeiden.

Sie trägt auf besondere Weise dazu bei, dass Beziehung und Bindung zwischen Mutter und Kind sowie Vater und Kind von Anfang an wachsen und gelingen können. Eine gute, sichere Bindung ist der beste Start für das gemeinsame Leben als Familie und ein Geschenk für das Kind, von dem es sein Leben lang profitiert.


In innigem Dialog


Die Förderung der Beziehung geschieht u.a. durch die Anleitung zu einem innigen Dialog zwischen Mutter und ungeborenem Baby. Die Väter sind ebenfalls eingeladen, Kontakt zu ihrem Kind aufzunehmen. Sie eignet sich zum Aufarbeiten von Konflikten in der Schwangerschaft, die ihre Ursache in der Familiengeschichte haben. Ebenso hilft sie der schwangeren Frau, sich tief zu entspannen.


Gefährdungen in der Schwangerschaft vorbeugen


Die Förderung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung hat sich als eine Methode der Prävention von Schwangerschaftsgefährdungen und Geburtskomplikationen bewährt. Durch Pränataldiagnostik, beruflichen Einsatz oder existenzielle Sorgen sind schwangere Frauen oft sehr belastet. Die vorgeburtliche Beziehungsförderung schärft den Blick auf individuelle Stressfaktoren und Ressourcen. Das hilft Frauen, mit Stress konstruktiv umzugehen.


Feinfühlig auf das Kind eingehen


Die Methode stärkt die Feinfühligkeit der Eltern in der Kommunikation mit ihrem Kind. Sie lernen, die Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und von ihren eigenen Empfindungen zu unterscheiden.

 

Das Kind fühlt sich von Anfang an als eigenständige Person wahrgenommen, die Verständigung mit dem geborenen Baby gelingt dann intuitiv und leicht, berichten viele Eltern von „Bindungsanalyse“-Babys.

 

Alle Infos dazu auf www.bindungsanalyse.at

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