Mittwoch 13. Dezember 2017
Eine Mutter und ihr Neugeborenes ruhen sich aus (© shutterstock)
Geburt und Wochenbett

Umstellung nach der Schwangerschaft

 

Während der Schwangerschaft und Geburt ist der Körper der Frau starken Veränderungen und Beanspruchungen ausgesetzt. Bis der Körper die Umstellung nach der Geburt verkraftet hat, können einige Wochen vergehen.

 

Die Rückbildung schwangerschaftsbedingter Veränderungen sowie die Heilung der Geburtswunden beginnen mit der Ablösung der Nachgeburt und dauern sechs bis acht Wochen. Diese Zeit der hormonellen und körperlichen Umstellungen wird als Wochenbett (Puerperium) bezeichnet.

 

Mehrere Wochen

 

Man unterscheidet zwischen Früh- und Spätwochenbett. Das Frühwochenbett umfasst die ersten zehn Tage nach der Geburt des Kindes. In dieser Zeit braucht die Frau besondere Pflege und Schonung. Die Rückbildung ihrer Gebärmutter und ihre allgemeine körperliche Verfassung werden in der Regel täglich durch die Hebamme begutachtet.

 

Danach beginnt das Spätwochenbett. Die Gebärmutter hat zu diesem Zeitpunkt ihre Ursprungsgröße fast wieder erreicht. Dennoch benötigt der Körper noch einige Wochen, um sich von den Strapazen der Schwangerschaft und der Geburt zu erholen. Ruhe und Geduld, angepasste Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung unterstützen die körperliche Rückbildung. Bei Beschwerden die Hebamme, die Ärztin oder den Arzt verständigen.

 

Der Baby Blues

 

Der Baby Blues (auch Heultage genannt) ist die häufigste und leichteste Form der Wochenbettreaktion und tritt bereits in den ersten Tagen nach der Geburt auf. Betroffen davon sind rund 75 Prozent der Frauen. Obwohl die zum Teil heftigen Gefühle unangenehm sind, bedarf es keiner Behandlung: Der Baby Blues geht rasch vorüber. Charakteristische Anzeichen dafür sind:

  • Weinen ohne wirklichen Grund
  • Angstgefühle
  • Ungeduld

 

Die postpartale Depression

 

Jede sechste Frau leidet an einer postpartalen Depression (Depression nach der Geburt), die sich grundlegend vom Baby Blues unterscheidet. Spätestens, wenn die Betroffenen mit dem Alltag nicht mehr zurecht kommen, brauchen sie professionelle Hilfe.

 

Die postpartale Depression kann bis zu einem Jahr nach der Geburt auftreten. Für gewöhnlich tritt sie in der zehnten Woche nach der Geburt in Erscheinung.

 

In leichteren Fällen kann Selbsthilfe genügen. Bei mittelschweren Depressionen sollten Fachleute hinzugezogen werden. Bei einer schweren postpartalen Depression oder gar Psychose ist eine sofortige professionelle Hilfe absolut notwendig. Die Schwangeren-Beraterinnen der aktion leben helfen gerne weiter.

 

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