Samstag 23. September 2017
Pressemeldungen 2017

Drei Fragen an die Politik

Leihmutterschaft, Statistik über Abtreibungen, Schwangerenberatung: Zu diesen zukunftsweisenden Themen schickte aktion leben österreich eine Anfrage an die wahlwerbenden Parteien. „Die Wählerinnen und Wähler sollen wissen, wie sich die Parteien hier positionieren“, erklärt Martina Kronthaler, Generalsekretärin des unabhängigen Vereins.

 

Ingrid Felipe (Die Grünen), Herbert Kickl (FPÖ), Elisabeth Köstinger (Die neue Volkspartei), Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Andreas Schieder (SPÖ) und Maria Stern (Liste Pilz) bekamen in den letzten Tagen Post von aktion leben. „Wir haben uns absichtlich auf drei Fragen beschränkt und damit drei Themenbereiche angesprochen, die konsensfähig sein sollten“, betont die aktion leben-Generalsekretärin.

Die erste Frage lautet: Unterstützen Sie die Forderung von aktion leben nach einem internationalen Verbot von Leihmutterschaft und werden Sie sich dafür einsetzen? Die zweite Frage lautet: Unterstützen Sie die Forderung von aktion leben nach einer anonymen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche, um international übliche Transparenz auch in Österreich herzustellen? Die dritte Frage lautet: Halten Sie es für wichtig, Schwangerenberatung allen Frauen zugänglich zu machen durch Information über das bestehende professionelle und qualitätsgesicherte Angebot und Ausbau desselben, wo dies nötig ist? „Wir wollen wissen, welche Parteien sich für die aktuellen Herausforderungen auf dem Gebiet des Lebensschutzes engagieren“, fasst Kronthaler zusammen.

 

Gegen Leihmutterschaft

„Kinder sind keine Ware, die bestellt, abbestellt oder gekauft werden können. Und Frauen sind keine Kinder-Lieferantinnen. Diesen Vorstellungen folgt Leihmutterschaft. Zum Schutz von Frauen und Kindern ist ganz klar, dass dem Wunsch nach Liberalisierung hier nicht entsprochen werden kann“, so Kronthaler.

 

Für Transparenz bei Schwangerschaftsabbrüchen

Kronthaler verweist auf die stimmenstärkste Bürgerinitiative der letzten Jahre, auf „Fakten helfen!“: „Mehr als 50.000 Menschen haben für Transparenz bei Schwangerschaftsabbrüchen unterschrieben und wir werden verhindern, dass diese Forderung in der Schublade verschwindet. Die nächste Regierung wird sich mit dem Thema beschäftigen müssen, weil niemand mehr versteht, warum dieses Thema nach wie vor tabuisiert wird“, betont Kronthaler.

 

Schwangerenberatung bekannt machen

Außerdem bemängelt Kronthaler, dass derzeit zu wenig für das Bekanntmachen von Schwangerenberatung getan wird. „Wenn es der Politik ein Anliegen ist, dass Frauen und Männer im Schwangerschaftskonflikt Beratung finden, müssen sie dafür sorgen, dass die bestehenden guten Angebote bekannt sind. Derzeit werden von manchen Parteien vor allem Abbruchmöglichkeiten propagiert, was den Eindruck erwecken könnte, bei Problemen ist nur dieser Weg erwünscht und unterstützenswürdig“, so Kronthaler abschließend.

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