Samstag 23. September 2017
Pressemeldungen 2017

Schwangerenberatung ist wichtigste erste Frühe Hilfe

aktion leben begrüßt, dass Frühe Hilfen ausgebaut werden sollen: „Die Information über Schwangeren-Beratung gehört allerdings unbedingt dazu“, erinnert aktion leben-Generalsekretärin Martina Kronthaler und pocht auf deren verlässliche Bewerbung und Absicherung.

Bundesministerin Pamela Rendi-Wagner betonte diese Woche die Bedeutung von Frühen Hilfen für die Kindergesundheit. In diesem Bereich wolle sie einen besonderen Schwerpunkt setzen. aktion leben begrüßt diesen Ansatz. „Lange Zeit wurde in der Gesundheitspolitik unterschätzt, welch nachhaltigen gesundheitlichen Wert Begleitung und Entlastung schon in der Schwangerschaft für die Kinder und die Eltern haben. Wir freuen uns für die Eltern und Kinder, wenn nun ein anderes Verständnis über die Bedeutung der ersten Lebenszeit Einzug hält“, erklärt die aktion leben-Generalsekretärin.

 

Erfahrung der Expertinnen nützen

 

Demgemäß seien Schwangerenberatung und Information darüber die erste und wichtigste Frühe Hilfe. „Die in diesem Bereich tätigen Vereine und Institutionen kämpfen mit sehr begrenzten Ressourcen. Und viele schwangere Frauen und Familien werden gar nicht oder zu wenig über die bestehenden Angebote informiert – Werbung für Schwangerenberatung scheitert oft am politischen Willen und am Geld“, verweist Kronthaler auf die problematische Situation zulasten der Kinder und Eltern. „Wir wünschen uns von der Gesundheitsministerin, dass sie die Expertise der erfahrenen Fachleute in dem Bereich nützt“, so Kronthaler.

 

aktion leben startet Weiterbildung für Schwangerenberaterinnen

 

aktion leben setzt in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familien und Jugend einen weiteren wichtigen Schritt zur Qualitätssteigerung des Angebotes. „Wir starten im September mit der zweiten Weiterbildung in ,vorgeburtlicher Beziehungsförderung´ für Menschen, die professionell mit schwangeren Frauen arbeiten.“ Diese intensive Form der Schwangerenbegleitung hat sich in Deutschland und der Schweiz als Gesundheitsprävention sehr bewährt und unterstützt in einzigartiger Weise den Aufbau einer tragfähigen Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind. „Wir wollen damit den einzigen Kritikpunkt an dieser höchst wirksamen Beziehungsarbeit beseitigen, dass nämlich zu wenige ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen.“ Die aktion leben werde sich zudem dafür einsetzen, dass alle schwangeren Frauen in Österreich diese Begleitung über den Mutter-Kind-Pass in Anspruch nehmen können.

Infos zur Schwangerenberatung von aktion leben finden Sie hier.

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