Dienstag 21. November 2017
Pressemeldungen 2017

aktion leben-Weiterbildung „Vorgeburtliche Beziehungsförderung" startet

 

Am 14. und 15. Oktober startet der zweite Fortbildungskurs in vorgeburtlicher Beziehungsförderung durch die aktion leben österreich. „Damit wollen wir dem bisher größten Manko dieser wirkungsvollen Methode der Schwangeren-Begleitung entgegensteuern – dass es bislang zu wenig ausgebildete Bindungsanalytikerinnen auch in den Bundesländern gibt. Ich bedanke mich beim Familienministerium, das durch eine Förderung diese Weiterbildung mitermöglichte“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich.

 

„Die vorgeburtliche Beziehungsförderung stärkt Frauen und Kinder in der Schwangerschaft und hat mit einfachen Interventionen eine nachhaltig positive Wirkung auf Schwangerschaftsverlauf, Geburt und Entwicklung des Kindes sowie die Eltern-Kind-Beziehung. Diese besonders effektive Form der Schwangeren-Begleitung möglichst vielen Frauen zugänglich zu machen, insbesondere Frauen, die in der Schwangerschaft belastet sind, ist ein besonderes Anliegen von aktion leben österreich“, betont deren Generalsekretärin.

 

Nachfrage übersteigt das Angebot

aktion leben bietet schwangeren Frauen Begleitung in Form von vorgeburtlicher Beziehungsförderung – besser bekannt als Bindungsanalyse – an. Das Angebot der aktion leben und anderer kann aber die Nachfrage bei weitem nicht decken. „Deshalb sind wir besonders dankbar, dass wir 28 Interessentinnen diese Fortbildung anbieten können und 2019 hoffentlich ebenso viele Absolventinnen haben werden“, sagt Kronthaler.

 

Prävention und Gesundheitsförderung

Aus Erfahrungen mit der Methode in Deutschland hat sich gezeigt, dass vorgeburtliche Beziehungsförderung primär gesundheitsfördernd ist. Denn sie verringert die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt, von Geburtskomplikationen sowie von peri- und postnatalen Depressionen. „Vorgeburtliche Beziehungsförderung ist eine sehr wirkungsvolle Methode, um Belastungen in der Schwangerschaft abzubauen, das Selbstbewusstsein der Eltern zu stärken und die Feinfühligkeit gegenüber den Kindern zu fördern“, beschreibt Kronthaler die Erfahrungen mit der Methode. „Was wir dann beobachten sind wache, präsente Kinder nach der Geburt und sichere Eltern, die feinfühlig und mit Freude ihre Elternaufgaben wahrnehmen können.“

 

2016 führte das Österreichische Institut für Familienforschung zu dieser Methode eine soziologische Studie durch. Es bestätigte sich, dass die befragten Frauen die vorgeburtliche Beziehungsförderung sehr positiv bewerteten. Kritikpunkt war, dass es zu wenige Bindungsanalytikerinnen gäbe, um die Methode flächendeckend anzubieten.

 

Referentinnen und Teilnehmerinnen

Geleitet wird die Weiterbildung von den von Dr. Jenö Raffai ausgebildeten Bindungsanalytikerinnen Dr.med Ursula Volz-Boers, Psychoanalytikerin sowie Fachärztin für Neurologie und Psychotherapeutin, Mag. Birgit Pulte, Psychologin und Babytherapeutin nach Karlton Terry sowie DDr. Gerhild Tanew, Sozialwissenschaftlerin, Psychotherapeutin und Babytherapeutin. Teilnehmerinnen sind Ärztinnen, Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen, Psychotherapeutinnen, Geburtsvorbereiterinnen und Pädagoginnen mit Erfahrung in der Begleitung und Beratung schwangerer Frauen.

Der zweijährige Kurs findet in den Räumlichkeiten der aktion leben statt.

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