Sonntag 27. Mai 2018
Pressemeldungen 2018

aktion leben fordert Verankerung der Menschenwürde in der Verfassung

„Wir begrüßen es sehr, dass es nun eine Woche der Würde gibt“, erklärt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. Der unabhängige Verein erinnert aus diesem Anlass daran, dass gerade am Lebensanfang die Würde des Menschen oft missachtet wird. Dies äußert sich zum Beispiel durch den Mangel an Schwangerenberatungsstellen oder in Praktiken wie Leihmutterschaft. aktion leben fordert daher die Verankerung der Menschenwürde in der Verfassung.  

 

„Jeder Mensch besitzt Würde, ob geboren oder ungeboren, gesund oder krank, selbständig oder auf Hilfe angewiesen. Dies ist unser Verständnis von Menschenwürde. Wert und Würde jedes Menschen ist die Basis für Menschenrechte. Sie begründet, warum wir uns für ein gutes Miteinander einsetzen. Sie erklärt auch unser Verständnis von Lebensschutz: Würde kommt sowohl dem ungeborenen Leben zu wie auch der Mutter“, betont Kronthaler.

 

Menschenwürde und Lebensanfang


aktion leben macht aufmerksam darauf, in welchen Bereichen am Lebensbeginn die Würde des Menschen heute zu wenig beachtet wird: Dies betrifft Techniken der Selektion am Lebensanfang, die Erzeugung von Menschen mit Keimzellen Dritter oder genetische Veränderung – dies alles greife tief in unsere Vorstellung von Mensch sein ein und widerspreche der Menschenwürde. „Alles technisch Machbare muss auf seine Vereinbarkeit mit der unveräußerlichen Würde des Menschen hin geprüft und verantwortet werden. Es gibt eine Kontinuität des Lebens – jeder Mensch war er selbst auch als ungeborener Mensch. Alles, was vorgeburtlich erlebt und erfahren wurde, nimmt der Mensch auf verschiedenen Ebenen mit“, betont Martina Kronthaler. „Deshalb sind alle Maßnahmen vor der Geburt ebenso auf ihre Vereinbarkeit mit der Menschenwürde hin zu prüfen wie die danach.“

 

Leihmutterschaft verletzt Menschenwürde


Wenn Menschen verzweckt werden in ihrem ganzen Sein, verletzt dies die Menschenwürde. Ganz klar treffe das auf die Leihmutterschaft zu. „Sie missachtet sowohl die Würde der Frau, die nur als Gefäß für das Kind betrachtet wird, wie die Würde des Kindes, das als Ware behandelt wird.“ aktion leben lehnt die Leihmutterschaft ab.

Konkrete Taten stärken Menschenwürde


aktion leben wünscht sich den Konsens, dass Menschenwürde auch embryonalen Menschen zukommt. „Die Würde des ungeborenen Kindes soll uns dazu verpflichten, viel mehr in Prävention von Schwangerschaftsabbrüchen und Stärkung werdender Eltern zu investieren“, sagt Kronthaler. Die aktion leben leistet dazu mit ihrer kostenlosen Schwangerenberatung und Bildungsarbeit einen unverzichtbaren Beitrag: „Der Einsatz für Menschenwürde braucht konkrete Taten!“ schließt Kronthaler.

DANKE

Vielen Dank für Ihre Spende. Jeder Beitrag ist wichtig.

 Ihre Spende an aktion leben österreich ist steuerlich absetzbar.
 

IMMER INFORMIERT

Abonnieren Sie gratis die Zeitung der aktion leben.

Unser Informationsblatt:

Jetzt gratis abonnieren!

aktion leben österreich
A-1150 Wien, Diefenbachgasse 5/5
T: +43.1.512 52 21 | F: +43.1.512 52 21-25 | E: info@aktionleben.at
Darstellung:
http://aktionleben.at/