Mittwoch 26. September 2018
Pressemeldungen 2018

aktion leben: Gerechtigkeit für Mütter!

Mutterwerden und Muttersein ist heute für viele Frauen herausfordernder denn je. aktion leben österreich fordert daher die Regierung auf, die Sorgen schwangerer Frauen und Mütter endlich wahrzunehmen und Probleme zu beseitigen. Wer für Kinder sorgt, leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die ganze Gesellschaft. Dass viele Mütter nach wie vor von Armut bedroht sind, muss daher schleunigst geändert werden.

 

„Kinder zu bekommen und zu begleiten, verdient jede nur mögliche Unterstützung“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. „Viele junge Frauen wünschen sich Kinder, haben aber gleichzeitig und leider begründete Angst vor den Benachteiligungen, denen Mütter immer noch ausgesetzt sind.“ Ziel des politischen Handelns müsse daher sein, Gerechtigkeit für alle Eltern zu schaffen! „Wir fordern daher die Regierung auf, Elternwerden auf allen Ebenen erleichtern“, erklärt Kronthaler.

 

Unterhaltsvorschuss vereinfachen

Mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche, das entspricht etwa einem Fünftel, leben in Österreich in Familien mit Armutserfahrungen. Ein häufiger Grund dafür ist, dass Mütter ihre Kinder allein erziehen müssen. aktion leben appelliert daher dringend an die Regierung, den Unterhaltsvorschuss schneller und einfacher für die betroffenen Mütter und Kinder abzuwickeln.

 

Rasche Bearbeitung von Anträgen zur Existenzsicherung  

„In unsere Schwangeren-Beratung kommen auch immer wieder Frauen, die in ihrer Existenz gefährdet sind, weil die Bearbeitung ihrer Anträge oft monatelang dauert. Sie müssen auf das Geld, das ihnen zusteht, warten und wissen nicht, wie sie diese Zeit finanziell überbrücken sollen“, sieht Martina Kronthaler weiteren Handlungsbedarf, um akute Nöte von Müttern zu beseitigen.

 

Beseitigung der Nachteile in der Pension

Um Gerechtigkeit zu schaffen, müssen auch die negativen Auswirkungen von Teilzeitarbeit in der Pension und Nachteile durch Kindererziehungszeiten dringend beseitigt werden. „Wir setzen uns dafür ein, dass Teilzeitarbeit bis zum Schuleintritt des Kindes/der Kinder in der Pension wie entsprechendes Vollzeit-Einkommen angerechnet wird. Zudem sollen vier Jahre pro Kind – unabhängig in welchem Abstand die Kinder geboren wurden und bei Mehrlingsgeburten – als pensionsbegründende Beitragszeiten gelten“, sagt Kronthaler.

 

Zukunft für Elternschaft

Wertsicherung von Familienleistungen, Forcierung und staatliche Förderung flexibler und familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle, qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsplätze (auch ganztags und in den Ferien) und finanzielle Anerkennung innerfamiliärer Betreuung sind weitere zentrale Forderungen der aktion leben österreich. „Muttersein als bereichernd empfinden zu können, gelingt, wenn wir Vätern faire Beteiligung ermöglichen und wir uns alle gut um Kinder kümmern“, betont Kronthaler.

 

Schwangerenberatung und Hilfe

In ihrer anerkannten Schwangerenberatung beantwortet aktion leben alle Fragen werdender Mütter und unterstützt in Notlagen auch finanziell. Generalsekretärin Kronthaler ruft für diese Leistung um Mithilfe auf: „Dafür bitten wir besonders rund um den Muttertag um Spenden.“

Spendenkonto: AT64 3400 0000 0723 6771

 

DANKE

Vielen Dank für Ihre Spende. Jeder Beitrag ist wichtig.

 Ihre Spende an aktion leben österreich ist steuerlich absetzbar.
 

IMMER INFORMIERT

Abonnieren Sie gratis die Zeitung der aktion leben.

Unser Informationsblatt:

Jetzt gratis abonnieren!

aktion leben österreich
A-1150 Wien, Diefenbachgasse 5/5
T: +43.1.512 52 21 | F: +43.1.512 52 21-25 | E: info@aktionleben.at
Darstellung:
http://aktionleben.at/