Donnerstag 21. Juni 2018
Pressemeldungen 2018

60 Maßnahmen für ein lebensfreundliches Österreich

aktion leben österreich legt ihren Maßnahmenkatalog für ein lebensfreundliches Österreich vor. Mit 60 konkreten Vorschlägen wendet sich der Verein an die Politik: „Es ist ein Zukunftsprogramm für mehr Wertschätzung dem Leben von Anfang an gegenüber“, betont Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. 

 

 

Hier können Sie den Maßnahmenkatalog herunterladen.

 

„Österreich braucht ein vertieftes Bewusstsein für den Wert und die Würde menschlichen Lebens. Dazu legen wir 60 konkrete Maßnahmen für wichtige Phasen im Leben eines Menschen vor“, erklärt Martina Kronthaler. „Wie kann Eltern-Werden und Eltern-Sein in Österreich erleichtert werden? Was muss getan werden, um ungeplanten Schwangerschaften vorzubeugen? Wie bereiten wir Jugendliche auf Lebens-Themen besser vor? Warum muss das Kindeswohl bei neuen Techniken am Lebensanfang mehr bedacht werden? Wie sichern wir, dass Menschen am Ende ihres Lebens nicht allein bleiben? Diese Themen sind für uns alle wichtig. Unser Maßnahmenkatalog wird in den nächsten Jahren der Leitfaden für unsere politischen Forderungen und Gespräche sein.“

 

Kinder sollen willkommen sein

„Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der Kinder willkommen sind, die Eltern in ihrer Leistung würdigt und von Anfang an in Krisensituationen unterstützt“, stellt aktion leben dem neuen Maßnahmenkatalog von aktion leben österreich voran. „Gerade wenn etwas passiert, zeigt sich die Familienfreundlichkeit einer  Gesellschaft. Es fehlt ein Gesamtkonzept, das den Lebensanfang in seiner Bedeutung ernst nimmt und daran arbeitet, Kindern ein besseres Ankommen in dieser Welt zu schenken“, so Kronthaler.

 

Verbot der Leihmutterschaft

Der Maßnahmenkatalog schlägt den Bogen von Ideen zur professionellen Begleitung von Frauen in der Schwangerschaft bis zur Familien- und Sozialpolitik und dem menschenwürdigen Umgang mit neuen Technologien am Lebensanfang. „Dringend wäre eine bessere Begleitung von Paaren nötig sowie eine umfassende Kontrolle der Angebote auch hinsichtlich des Kindeswohls. Wir machen dazu konkrete Vorschläge.“ Ebenso erinnert der unabhängige Verein, dass es kein Recht auf ein Kind gibt! Das Verbot der Leihmutterschaft muss daher dringend in der Verfassung verankert werden.

 

Gutes Leben mit Kindern

aktion leben fordert die Regierung auf, drohende Armut von Kindern, alleinerziehenden Müttern und Familien abzuwenden: „Es ist eine Schande, wie sehr Mütter und Mehrkindfamilien im Regen stehen gelassen werden. Viele Frauen stehen vor der Delogierung, weil sie zu lange auf den Unterhaltsvorschuss warten müssen“, verweist Kronthaler auf ein Beispiel für die Probleme, die endlich gelöst werden müssten. „Das Leben mit Kindern wird oft unnötig schwer gemacht durch bürokratische Hürden. Eltern behinderter Kinder verzweifeln oft an den unnötig vielen Anträgen bei mehreren Stellen, an den Wartezeiten und vielem mehr. Wir verlangen daher Unterstützungen in besonderen Lebenslagen nach dem One-Stop-Shop-Prinzip.“  

 

Erfahrung in Schwangeren-Begleitung

„Unseren Maßnahmen liegt sehr viel Erfahrung in der Arbeit mit schwangeren Frauen und Familien, aber auch mit Jugendlichen zugrunde. Wir wissen, wie viel Probleme es macht, wenn Anträge monatelang liegen bleiben, wenn Jungfamilien keine leistbare Wohnung finden oder wenn Paare nicht wissen, wie sie ihre Fruchtbarkeit schützen und erhalten können und deshalb keine Kinder bekommen können“, betont Kronthaler. „Unsere Vorschläge sind konkret umsetzbar.“

 

Vorbeugen ist besser als reparieren

Vorbeugen ist besser als reparieren“, fasst Kronthaler den präventiven Ansatz von aktion leben zusammen. „Schwangerenbegleitung ist die wichtigste Frühe Hilfe. Wertorientierte Sexualpädagogik stärkt Jugendliche und hilft ihnen dabei, die Herausforderungen, die das Leben an sie stellt, besser zu bewältigen. Unser Maßnahmenkatalog ist ein Auftrag für eine zukunftsorientierte Politik, die Prävention ernst nimmt.“ Dass die Förderungen für die Schwangerenberatung gekürzt wurden, sei vor diesem Hintergrund besonders bitter, so die aktion leben-Generalsekretärin abschließend.

 

Auf drei Seiten sind alle Forderungen für ein lebensfreundliches Österreich kurz zusammengefasst. In der Langfassung ist jedem Themenbereich eine Präambel vorangestellt, in der ausgeführt ist, warum aktion leben diesen Themenbereich aufgreift. 

 

 

 

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