Dienstag 18. Dezember 2018
Pressemeldungen 2018

aktion leben: Erhöhte Familienbeihilfe für Menschen mit Behinderungen muss bleiben!

aktion leben begrüßt den Plan des Familienministeriums, das Gesetz für den weiteren Bezug der erhöhten Familienbeihilfe für Menschen mit Behinderung rasch zu reparieren.

 

Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich, hofft, dass das Familienministerium umgehend handelt: „Es wäre ein fatales Signal, Menschen mit Behinderung durch Kürzungen öffentlicher Leistungen zu schwächen.“ aktion leben fordert schon lange die Sicherung der notwendigen Mittel um zu gewährleisten, dass behinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben wie alle anderen Menschen teilhaben, sich notwendige Therapien, Assistenz und Betreuung leisten können.

 

Kürzungen der Regierung waren wider ihr Versprechen

Kronthaler erinnert an folgende Vereinbarung der Regierung: „Die individuelle Autonomie von Menschen mit Behinderung muss in allen Bereichen organisatorisch, finanziell, personell und ideell unterstützt werden.“

 

Die bereits erfolgten überraschenden Kürzungen der erhöhten Familienbeihilfe für behinderte Menschen, die Mindestsicherung oder andere staatliche Leistungen beziehen, seien das „krasse Gegenteil“.

 

Pränataldiagnostik: Verlässliche Unterstützung unabdingbar!

Für aktion leben ist klar, dass Entscheidungen im Rahmen von Pränataldiagnostik für oder gegen ein behindertes Kind in engem Zusammenhang mit dem Klima stehen, das die jeweiligen Regierungen erzeugen: „Jedes Paar, das ein Kind mit Behinderung erwartet, soll wissen, dass dieses Kind in unserer Gesellschaft willkommen ist“, betont Kronthaler. Dazu gehören verlässliche und langfristig gesicherte Unterstützungen. Doch weder die finanzielle noch die institutionelle Unterstützung für die Eltern oder Kinder sind ausreichend, kritisiert die aktion leben-Generalsekretärin. „Es kostet Eltern sehr viel Kraft und Nerven, rasch richtige Informationen oder gar Hilfen zu bekommen.“

 

In ihrem aktuellen Maßnahmenkatalog fordert aktion leben daher:

  • Sicherstellen der finanziellen Mittel zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen
  • Betreuungsplätze, Therapieplätze, Schulplätze in ausreichender Zahl
  • Abbau der bürokratischen Hürden – Ausbau der Beratung für betroffene Eltern nach dem Prinzip „One-Stop-Shop“
  • Ausschluss von Schadenersatz aufgrund eines unterlassenen Schwangerschaftsabbruchs

 

>> Zum Maßnahmenkatalog

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