Mittwoch 14. November 2018
Pressemeldungen 2018

Schwangerenberatung erfordert Taten statt Worte

aktion leben fordert umgehend die Rücknahme der Kürzungen bei Schwangerenberatung und eine Sicherung der Information über Beratung für die Frauen. „Statt Worten brauchen wir Taten. Die erforderlichen Maßnahmen zur besseren Unterstützung schwangerer Frauen und werdender Eltern liegen vor“, betont Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler.

 

Seit Jahrzehnten leistet aktion leben mit aller Kraft Hilfe für schwangere Frauen und setzt sich für bessere Bedingungen für werdende Eltern ein. Dieses Jahr ist eines der schwersten in ihrer Geschichte. Die Mittel für Schwangerenberatung wurden gekürzt. Auch für die notwendige Bewerbung der Beratung, damit Frauen diese auch finden, gibt es laufend weniger Geld. „Wir brauchen keine Sonntagsreden, wir brauchen dringend Taten, damit wir weiter beraten und unterstützen können,“ betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben.

 

Konkret fordert aktion leben vier Sofortmaßnahmen:

 

  • Erstens muss die Kürzung bei den Schwangerenberatungsstellen zurückgenommen werden. „Die Wartezimmer sind voll. Die Frauen können nicht warten. Sie bekommen jetzt ihre Kinder“, sagt Kronthaler.

  • Zweitens muss Schwangerenberatung ausgebaut werden: „Jede schwangere Frau und jeder werdende Vater soll auf diese Ressource Zugriff haben, wenn sie oder er es braucht. Das gesundheitsfördernde Potenzial von Schwangerenberatung wird noch nicht annähernd genützt, da zu wenige Stellen vorhanden sind. Hier könnte die Politik mit relativ wenig Mitteln viel erreichen“, so Kronthaler.

  • Drittens muss in Werbung für Schwangerenberatung investiert werden. „Es darf keine parteipolitische Frage sein, ob über Schwangerenberatung informiert wird oder nicht“, meint Kronthaler. „Es muss einfach klar sein, dass jede Frau kommen kann und was professionelle Schwangerenberatung leistet. Es ist höchste Eisenbahn, dass hier Mittel freigegeben werden, sonst sehen wir uns demnächst gezwungen, unsere U-Bahn-Plakate abzuhängen, die sehr viele Frauen und Familien in Not auf unser kostenloses Angebot aufmerksam machen.“

  • Viertens muss endlich die anonyme Statistik über Schwangerschaftsabbrüche umgesetzt werden. „Wir haben mit unserer Bürgerinitiative ,Fakten helfen!‘ 55.000 Unterschriften dafür vorgelegt. Verlässliche Zahlen sind die Basis für fast alles, vor allem auch für Prävention“, so Kronthaler, die auf den Rest Europas verweist: „Es muss hier nichts neu erfunden werden. Es braucht nur den Willen sich konkret zu engagieren.“

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